Faculty of Biochemistry, Chemistry, Pharmacy
Fachbereich Biochemie, Chemie und Pharmazie

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Research Highlight

Where it all began – a short history of Optogenetics in Frankfurt

by Josef Wachtveitl and Alexander Gottschalk
The Nobel Prize for Medicine and Physiology 2026 was awarded to Georg Nagel (University of Würzburg, Germany), Peter Hegemann (Humboldt University of Berlin, Germany) and Karl Deisseroth (Stanford University, USA). Scientific institutions in Frankfurt, the Max-Planck-Institute for Biophysics and Department 14 on the Riedberg Campus of Goethe University were the places where the initial, seminal findings were made that sparked this new field in neuro- and cell biology. We would like to convey a brief history of these events in the early 2000’s, including some personal views.... read the whole article

Research Highlights

News

Nobelpreis für Medizin für herausragende Forschung in der Optogenetik

Der diesjährige Nobelpreis für Medizin geht an die deutschen Forscher Peter Hegemann und Georg Nagel sowie den US-amerikanischen Wissenschaftler Karl Deisseroth. Ausgezeichnet werden ihre wegweisenden Arbeiten zur Optogenetik und zur Entdeckung lichtgesteuerter Ionenkanäle.

Die Optogenetik ermöglicht es, die Aktivität von Zellen – insbesondere Nerven- und Muskelzellen – mithilfe von Licht gezielt zu steuern. Ihre Forschung hat damit neue Möglichkeiten geschaffen, biologische Prozesse auf zellulärer Ebene zu untersuchen.

Für uns besonders spannend: Georg Nagel erreichte gleich zwei Meilensteine seiner Wissenschaftskarriere bei uns am Fachbereich: Er promovierte 1988 in Biochemie unter der Betreuung von Prof. Dr. Bamberg. Seine Dissertation trug den Titel „Ionentransport über Zellmembranen: elektrische Untersuchung von Membranproteinen in situ und rekonstituiert an künstlichen Lipidmembranen“. Wenige Jahre später, 1999, habilitierte er mit den Gutachtern Professor Bamberg (Frankfurt), Professor Kaplan (Portland/Oregon, USA) und Professor Zimmermann (Würzburg) in Biophysikalischer Chemie. Der Titel seiner Habilitationsschrift lautete: „Die Anwendung der „giant patch“-Methode zur Untersuchung von aktivem und passivem Ionentransport: CFTR-Chloridkanal und Na/K-ATPase“.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser herausragenden wissenschaftlichen Leistung! 

News

Rhein-Main-Universitäten in der Exzellenzstrategie ausgezeichnet

Förderung entwickelt Frankfurt-Rhein-Main als international führende Wissenschaftsregion

Die Rhein-Main-Universitäten (RMU) – die Allianz aus Goethe-Universität Frankfurt, Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Technischer Universität Darmstadt – werden ab 2027 als Exzellenzverbund im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder mit einem hohen Millionen-Betrag gefördert. Damit gehört die Allianz nun zum Kreis der 12 Einzeluniversitäten und drei Universitäts-Verbünde in Deutschland, die als Exzellenzuniversitäten ausgezeichnet sind. Die RMU erhalten eine zusätzliche, auf Dauer angelegte Förderung aus Mitteln des Bundes und der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz für ihre ambitionierte Strategie, Frankfurt-Rhein-Main zu einer international führenden Wissenschaftsregion zu entwickeln.

News

Boehringer-Ingelheim-Preis 2026:

Dr. Taniya Chakraborty und Dr. Julian Wagner von der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie Josef Shin, MD PhD, von der Universitätsmedizin Mainz sind die drei Finalisten des Boehringer-
Ingelheim-Preises 2026. Die Boehringer Ingelheim Stiftung (BIS) zeichnet die drei Nachwuchsforschenden für eine besonders herausragende wissenschaftliche Publikation aus.
Dr. Taniya Chakraborty leitet seit März 2025 eine Juniorforschungsgruppe im Fachbereich Biochemie, Chemie und Pharmazie der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sie erhält den Finalistenpreis für ihre Arbeit in der sogenannten bottom-up Synthetischen Biologie.

News

1822-Universitätspreis für exzellente Lehre zum 25. Mal vergeben

Auszeichnung geht an die Pharmazieprofessorin Maike Windbergs und den Mathematiker Dr. Stefan Rettenmayr

Zum 25. Mal ist am Montag der 1822-Preis für exzellente Lehre vergeben worden. Seit 2002 zeichnen die Goethe-Universität und die Stiftung der Frankfurter Sparkasse damit Lehrende aus, die sich in besonderem Ausmaß für diese Aufgabe einsetzen. In diesem Jahr erhielten den Preis Prof. Maike Windbergs und Dr. Stefan Rettenmayr.

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Infos für Studium, Lehre & Forschung

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Research Highlight

Förderung für drei Sonderforschungsbereiche an der Goethe-Universität: mRNA, Bindegewebe und Proteinkomplexe

Neuer SFB/TRR 440 smART (Prof Schwalbe) entwickelt mRNA-Werkzeuge –Sonderforschungsbereiche 1507 (Prof. Tampé) und 1531 der Rhein-Main-Universitäten (RMU) zu zellulären Superkomplexen und zu Verletzungen im Herz-Kreislaufsystem werden verlängert.


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NEWS

Neues Dekaneteam ab SoSe2026

Zum 01.04.2026 folgt Prof. Achim Schmidtko auf Prof. Clemens Glaubitz als Dekan des Fachbereichs Biochemie, Chemie und Pharmazie. Unterstütz wird er durch die Prodekane Prof. Maike Windbergs (Pharmazie) und Prof. Martin Grininger (Chemie) sowie den Studiendekan Prof. Martin Pos (Biochemie).

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Wie aus Molekülen Leben entstehen konnte

Publikation der Goethe-Universität beleuchtet die Rolle der Chemie für das Verständnis, wie sich Komplexität entwickelt

The Role of Chemistry Across Disciplines From Humanities to Life Sciences in Understanding Complexity and Emergence: H.Schwalbe, J.Wachtveitl, A.Heckel, F.Buhr, S.Toews, T.M.Schimmer Angewandte Chemie International Edition (2026); https://doi.org/10.1002/anie.202523427

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Research Highlights

Designer-Enzyme statt Palmöl: Frankfurter Forschende programmieren Hefezellen um

Proteinengineering ermöglicht nachhaltige Produktion industriell wichtiger Fettsäuren

DL Ludig, X Zhai, A Rittner, C Gusenda, M Heinz, S Berlage, N Gao, AJ Jervis, YJ Zhou & M Grininger. Engineering metazoan fatty acid synthase to control chain length applied in yeast. Nature Chemical Biology (2026) https://doi.org/10.1038/s41589-025-02105-w

F Lehmann, N Joachim, C Parthun, M Grininger. Design of a Multienzyme Derived from Mouse Fatty Acid Synthase for the Compartmentalized Production of 2-Pyrone Polyketides. Angewandte Chemie International Edition (2025). https://doi.org/10.1002/anie.202511726

Research Highlights

NEWS

GOLD Medal for iGEM Team 2025!

Congratulations to the Goethe University iGEM Team! The 2025 team won a gold medal, is in the Gobal Top 10 and is the Winner of the Safety and Security Prize at this year's Grand Jamboree in Paris with the project SPROUT - Smart Peptide Release On Triggers.

The iGEM (International Genetically Engineered Machine) competition is an annual international competition that brings together teams from around the world to design, build, and test novel biological systems using synthetic biology. It provides a platform for students to showcase their creativity, scientific and engineering skills, and entrepreneurial spirit by tackling real-world problems through biological solutions. This year’s mission was to advance a more precise and sustainable approach to plant protection. Using a modular sensor system coupled with a genetic AND-gate, their engineered bacteria sense pathogen-specific physiological and secreted cues, triggering antimicrobial peptide release only when required. This conditional response enables highly targeted action while reducing unintended impacts. This new approach was also recognized as one of the top five agriculture projects of the season at the Grand Jamboree.

Want to find out more about iGEM, its current and past projects, support it or become part of it? More information is available at https://igem.uni-frankfurt.de/.

NEWS

Die Rolle von Lipiden bei kardiovaskulären Erkrankungen

„Identification of membrane targets for lipid species containing esterified EETs (ELS)”: Koselleck Projekt an Goethe-Uni zu ungeklärter Forschungsfrage.
Das Projekt vereint zwei Forschungsgruppen mit komplementärer Expertise: die Arbeitsgruppe von Prof. Eugen Proschak am Institut für Pharmazeutische Chemie, spezialisiert auf medizinische Chemie und die Synthese pharmakologischer Werkzeuge, sowie die Gruppe von Prof. Stefan Offermanns am Zentrum für Molekulare Medizin, die klassische und molekulare pharmakologische Methoden in vitro und in vivo einsetzt. Prof. Offermanns ist zudem Direktor des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim.

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